Sagen und Legenden auf der Insel Tyrwéum

Inhalt:

Die Landugssage

Die erste Walküre

Die Geschichte des tyrwémschen Reiches

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Die Landungssaga


Der Bruderkrieg

Viele Länder wurden von den Kindern Odins entdeckt und besiedelt, so auch Tyrwéum. Die Legende erzählt, dass einst Krieg herrschte im Norden und einem Häuptling, Aeferic der Schwarze, war vom Gott des Krieges und der Gerechtigkeit sehr geliebt. Er kämpfte an der Seite seiner Nachbarn viele Schlachten für die wahren Herren der Ländereien und gegen die Tyrannei fremder Völker. So erschien Tyr ihm eines Nachts in einem Heerlager im Traume. „Ich will dir ein Eiland schenken. Dir und deinem Stamme. Finden sollst du einen Runenstein. Versteckt in den Bergen in einer Höhle von Trollen bewacht. Gehe wenn du bereit bist und nimm, was Hel mir stehlen wollte. Zwei Jahre vergingen und Aeferic war immerzu mit den Kriegen seiner Nachbarn und Freunde beschäftigt, so dass er keine Zeit für das Abenteuer hatte. Doch die Nornen wollten es, seinen Lebensfaden zu durchtrennen und getroffen von einem Pfeile lag er drei Tage auf seinem Strohlager. Er ließ seine drei Söhne zu sich rufen und ein jeder erhielt seinen Teil der Ländereien des Vaters. Doch Aeferic wusste ob der Tücke seines Ältesten und der Gier seines zweiten Sohnes und so erzählte er seinem Jüngsten der ihm am liebsten war vom Runenstein des Tyr's.

Als Aeferic verstarb wollte Rothgar, so der Name des Jüngsten, seinen Brüdern von dieser Insel erzählen. Doch sie verspotteten ihn und nannten ihn einen Träumer. Gleichzeitig begannen sie sich zu bekriegen und schon bald lag das Land ihres Vaters brennend und öde in der Hand des zweitgeborenen Sohnes.

Rothgar zog gegen seinen Bruder, der den Ältesten getötet hatte. Doch auf dem Lager erschien ihm ebenfalls Tyr in einem Traum: „Folge dem Stein Rothgar. Du sollst der Herr über meine Insel sein.“ Rothgar vernahm diese Stimme immer und immer fort, so dass er sich eines Tages auf den Weg in die Berge machte.


Die Klinge Tyr's

Rothgar reiste allein durch die Wildnis und Einöde. Durch dunkle Wälder und stinkende Sümpfe bis zu jenen Bergen hoch oben im Norden auf denen immer Schnee liegt. Dort traf er einen alten Mann mit einem Stock und einem alten blauen Umhang der auf einem flachen Felsen saß. „Hat der edle Mann einen Schluck Wasser für mich? Seit Tagen habe ich nichts getrunken.“ Obwohl Rothgar selbst nur noch ein paar Schluck Wasser in seiner Schweineblase hatte erfüllte ihn der alte mit Mitleid. „Ich selber bin noch Jung und stark. Du kannst alles haben.“ Der alte sah in prüfend an und Rothgar erschrak als er sah, dass der alte nur noch ein Auge besaß. Der Alte indes trank alles aus. „Du bist nicht verschlossen denen gegenüber die nichts haben und gerecht in deinem Sinne. Gehe diesen Pfad entlang. Dort findest du einen Baum. Alt ist er. Alt und groß. Du wirst einen knorrigen Ast erkennen. Ziehe ihn aus dem Baume heraus. Rothgar drehte sich verwundert in die Richtung die der Alte ihm gewiesen hatte. „Das ist unmöglich! Wie soll ich einen Ast ziehen! Brechen wäre leichter...“ Doch der Alte war verschwunden. Verwundert ging Rothgar dem Weg den der Alte ihn genannt hatte. Er fand den Baum und erkannte den Ast. Er versuchte ihn umzubiegen und zu brechen, doch es wollte ihm nicht gelingen. Der Ast bewegte sich keinen Fingerbreit. Dann nahm er zögernd das Ende und zog an und ohne Vorwarnung fiel er mit dem Ast nach hinten. Doch er hatte keinen Ast in der Hand sondern ein funkelndes Schwert mit Runen verziert.


Der Troll Blotnjörd

Der Aufstieg auf den Berg dauerte drei Tage. Drei Tage in Kälte und Eis. Die Tage waren kurz und in der Dunkelheit war an ein Fortkommen nicht zu denken. Am dritten Tage aber erblickte Rothgar die Höhle und entschlossen ging er hinein.

Hier stank es nach Verwesung und Tod. Die Wände waren aus Eis und Stein und wirkten auf Rothgar bizarr und fremd. Immer tiefer ging es. Tiefer und tiefer bis Rothgar befürchtete so tief zu sein, dass er unten herausfallen würde. Dann aber kam er in einen Raum mit hoher Decke über und über mit Knochen und rostigen Schwertern geschmückt. Am Ende der Steinhalle saß ein großer dürrer Schatten in der Hocke und war damit beschäftigt den Kadaver eines Kriegers ab zu kauen. Als Rothgar blank zog drehte sich das stinkene beharrte Monstrum um. Dümmlich sah er den Menschen an, schmiss dann zornig das Gerippe von sich und verkündete mit unmelodischer lauter Stimme: „Dummes Menschentier! Viele komme Blotnjörd zu stör'n Keine gehe z'ruck! Alle Bam bam die da glaube könne besiege Wächter von da Göttin da Toten!“ Mit diesen Worten stürzte sich Blotnjörd, der Tod des Nordens, auf Rothgar. Dieser erhob sein neues Schwert und griff mit Zorneseifer an. Immer und immer wieder schlug er auf das Biest ein doch es wollte einfach nicht sterben. Denn Trolle sind sehr stur und manche sagen selbst zum sterben seien sie zu stur. Als der Troll Rothgar laut lachend mit seiner Hand an die Felsenwand schmetterte traf ihn unvorbereitet eine Keule von hinten. Blotnjörd jaulte zornig auf und drehte sich nach der neuen Gefahr. Hinter ihm stand ein großer Recke mit Rundschild und Keule bewaffnet. „Nun hab ich dich du Troll! Meinen Vater und meinen Bruder magst du besiegt haben! Sieh her! Ich, Bulwei, Sohn des Oswald habe die Faust Thors! Und mit ihr werde ich dich töten!“ Als Rothgar dies sah, stand er sogleich auf und schrie: „Nichts dergleichen wirst du tun! Mein ist das Abenteuer und ich werde es sein, der den Troll erschlägt!“ Der Troll setzte zu einem wütenden Schrei an als er von Bulwei wütend unterbrochen wurde: „Du Hänfling willst dieses Ungetüm niederringen? Etwa mit diesem Messerchen?! Ha, geh zur Seite! Mein ist die Rache!“, und Bulwei ging auf den Troll zu der die Szene zögernd begutachtete. „Was nennst du da ein Messer du Wurm! Diese Klinge schenkte mir Odin und sie ist der Zorn des Kriegsgottes! Geh und lauf nach Hause oder ich vergesse mich!“ Und auch er erhob die Klinge und ging auf den Troll zu. „Du wirst nichts tun! Dies ist der Donner des Donnergottes an der alle anderen Waffen zerschellen und er ist seit langen ein Erbe meiner Ahnen!“ Wütend erhob er seine mächtige Waffe gegen Rothgars Schwert. Doch dieser parierte den Schlag ohne Mühe. Ungläubig sah Bulwei auf die Klinge in den Händen seines Kontrahenten. Dieser lachte laut auf: „Na siehst du, du Narr? Ich werde dir jetzt die Haare schneiden!“

Der Troll hob fragend den Finger und meinte: „Äh... wolle nicht kämpfe mit Blotnjörd?“

DU WARTEST BIST DU AN DER REIHE BIST!“, schrien die beiden wie aus einem Halse. Und Blotnjörd, der es gewohnt war, dass alle Welt in fürchtete und der die Welt nicht mehr verstand setzte sich in ein Eck, kratzte sich am Hintern und kaute gelangweilt an einen Stück Knochen während er mit großen dummen Augen sah wie die beiden Jünglinge aufeinander losgingen. Lange sah er ihnen zu und als die beiden den halben Tag bis in die Nacht hinein miteinander gerungen hatten war dem Troll langweilig. Es ärgerte ihn, dass die beiden Menschen ihn nicht beachteten und sich lieber untereinander prügelten. Außerdem ärgerte ihn, dass einer von beiden nicht von ihm erschlagen werden würde und wütend haute er mit seiner großen Faust auf den Boden: „Menschen ja sooooooooooooo gescheit, alles wisse besssssssssssssssssa!“ Die beiden Männer verharrten in ihrem Kampfe und sahen den Troll verwundert an. Sie hatten vor lauter Eifer vergessen wo sie sich befanden. „Dumma Menschn! Dumm, dumm, dumm, dumm! Wisse nix! Denke Komme hierher und töte Blotnjörd! Doch Blotnjörd großa Wächta von Hel! Könne Bltonjörd nix töte allein, nur zwei die zusamm kämpfe! Eine Treffe Herz, andre treffe Kopf! Aber Menschn zu dumm! Werde nu endlich fertig, damit ich den Siega zamalmen kann! Mir's langweiliglich!“

Bulwei und Rothgar sahen kurz den Troll, dann sich gegenseitig dann wieder den Troll an. Der Troll sah ihnen trotzig entgegen, denn Trolle sind ja sehr stur. Zusammen griffen sie das Monster an und ehe Blotnjörd wusste wie ihm geschah, da traf ihn Bulwei's Keule auf den Kopf und Rothgar durchbohrte sein Herz mit der Klinge Tyr's!

Erstaunt sah Blotnjörd auf: „Wie konnte wisse?! Wer ham verraten Geheimnis von Blotnjörd?“ Mit diesen Worten fiel der Troll um. Und nachdem die beiden den Leichnam angezündet hatten reichten sie sich die Hände und schworen einander ewige Freundschaft. Dann suchte Rothgar den Runenstein des Tyr, prägte sich den Seeweg ein und zerschlug ihn mit der Klinge Tyr's in tausend Teile die er alle im Sumpf versenkte.


Die Landung

Zusammen kehrten Rothgar und Bulwei zu den Siedlungen der Menschen zurück. Rothgar hatte Bulwei eingeweiht und sofort war dieser Feuer und Flamme als Rothgar ihn fragte ob er mit ihm reisen wolle. So gingen sie von Halle zu Halle, von Taverne zu Taverne, von Hafen zu Hafen ... aber niemand wollte ihnen Glauben schenken. Ein jeder verlachte die beiden Jünglinge und ihre Geschichte von einem Eiland des Kriegsgottes. Und so wurden sie überall nur verspottet bis sie einen Händler trafen mit dem Namen Knut Einarson. Er war noch genauso jung wie die beiden Abenteurer und war nicht abgeneigt sich von dem Land seiner Väter abzuwenden. Hier war ohnehin nichts mehr zu holen. Die vielen Raubfahrer hatten ihm das Leben zur Hölle gemacht und jeden Tag drohte er sein geerbtes Vermögen gegen einen Piraten zu verlieren. Also schlug er Rothgar vor ihm die Schiffe bauen zu lassen die er benötige unter der Bedingung, dass er ein großes Stück Land auf dieser Insel erhalten würde auf dem er siedeln dürfe.

Und so verließ eine kleine Flotte von sieben Schiffen mit einigen wenigen Stämmen das Land ihrer Väter. Einen Monat und sieben Tage waren sie auf See und kämpften gegen so manchen Sturm und so manche Ungeheuer. Denn die Meeresschlangen waren damals häufiger vorgekommen als heute.

Am Ende aber erblickten sie einen Küstenstreifen. „Das ist die Insel des Kriegsgottes.“, sprach Rothgar und alle sahen staunend auf das Eiland. So legten die sieben Schiffe der Männer aus dem Norden in der Bucht Stancoasts an und um ihr erstes Nachtlager sollte die Stadt Waberlohe entstehen.


Ymirs Weisheitszahn

Nur eine Woche nach der Landung begannen die Männer mit der Rodung um die Bucht herum um eine Palisade um das Lager zu richten. Und so kam es, dass einer der Männer – Olaf Gunnarson genannt – eines Tages einen bedeutenden Fund machte. Er war einer von sechs Männern die in den Wald an der Küste vorgestoßen waren um ein paar besonders große Bäume zu fällen denn die Siedler hatten entschieden eine große Versammlungshalle auf einem hohen Felsen an der Küste zu errichten. Als sie den hohen Berg endlich erklommen hatten rief eine Fylgie kreischend aus: „Seht die Krieger des Asatyrs! Nun haben sie ihr Schicksal erfüllt. Seht hin, dies ist einer der Weisheitszähne des Urriesen Ymir! Möge das Geschlecht das hier oben seine Halle errichtet in ewiger Weisheit über das Land regieren und mögen seine Söhne zahlreich sein!“ Als Olaf dies seinem Herren Rothgar Aefericson berichtete, so rief Rothgar eiligst fünfzig Männer zusammen, die sofort mit der Arbeit an der Halle beginnen sollten. Es wurde gerodet, gezimmert, gehämmert und begradigt und nach nur einer Woche stand auf dem hohen Fels eine hölzerne Halle umgeben von hohen Palisaden.


Wie Bulwei Rothgar das Leben rettete und Loki den Streit entfachte.

Die Siedlung Waberlohe wuchs und wuchs. Die Fischer und Jäger machten reiche Beute, die Bauern fanden guten Weide- und Ackerboden und die geheimnisvollen alten Straßen sorgten dafür, dass die Nordmänner immer mehr und schneller ins Landesinnere expandieren konnten. Alsbald stieß man so auf die keltischen Stämme der Skoten und Pikten.





Die erste Walküre


Wie Rodwinja die Rune fand

Einst, so wissen die Skalden zu erzählen, da lebte eine junge Frau in Sàrheim, nahe Waberlohe. Ihr Haar war so hell, dass man fast von weiß sprechen konnte und ihr Körper glich dem Körper von Nossa, der Tochter Frejas. Ihr Vater war ein geachteter Krieger im Dienste des Hauses Alstan. Seine Treue und seine Ergebenheit brachten ihm und seiner Sippe zwar viel Ruhm und Ehre, dennoch war Odin ihm in der großen schlacht von Erduwall nicht hold und er und seine Männer wurden an die große Tafel Walhalla's geladen.

Die Anhänger Aefericsons, die zusammen mit dem jungen Erben Furin gegen die Herausforderer des Hauses Wargstan standen nahmen die Familie in Ehren auf und so wuchs Rodwina in der Halle des Thane of Sàrheim auf.

Eines Tages, es war wohl kurz nach der Beendigung von Rodwinjas fünfzehnten Lebensjahr, ging sie zusammen mit den anderen Mädchen in den Wald um Blumen zu pflücken und Kränze zu knüpfen als ein großer alter Mann mit einem Auge und auf einem krummen Stab gebeugt die Kinder überraschte. Die Mädchen wichen ängstlich zurück. Alle bis auf rodwinja. „So sehe sich einer dieses tapfere Mädchen an! Wie ist dein Name und hat man dir nicht beigebracht, dass man vor Fremden auf der Hut sein soll?“, so sprach der Alte und die Kleine erwiderte trotzig: „Rodwinja Noriskdauthir heißte ich und ich verspüre keine Angst vor dir!“ Der Alte beäugte das junge Mädchen und begann zu überlegen: „Das werden wir sehen. Da du ein gutes Herz besitzt wirst du doch bestimmt einem alten Mann zur Hilfe sein? Siehst du den dunklen Wald dort? Ich habe dort etwas sehr, sehr wertvolles verloren, aber meine alten Beine erlauben mir nicht den beschwerlichen Weg durch das Unterholz. Willst du so gut sein und es mir holen gehen, liebes Kind?“

Die anderen Mädchen erschraken und beschworen Rodwinja auf der Stelle nach Hause zu eilen. Der Mann war ihnen unheimlich, doch die Tochter von Norisk stieß sie sanft beiseite und sprach: „Mein Vater hat mich gelehrt zu helfen wo ich es vermag. Nenne mir den Weg und gerne hole ich dir was du verloren hast.“ Der Mann lächelte wissend. Die übrigen Mädchen bekamen es mit der Angst, als sie begriffen, dass Rodwinja in den Wald gehen wollte und liefen davon. Der Alte sah ihnen nach und sprach zu Rodwinja: „Gehe in den Wald hinein. Folge dem Pfad bis zu einem kleinen Bach. Dort folgst du dem Flussbett stromaufwärts bis zu einer kleinen Höhle. Gehe dort hinein und bringe mir nach was es mich verlangt. Du wirst es wissen wenn du es siehst.“ Das junge Mädchen wunderte sich ob dieser seltsamen Worte ging aber festen Schrittes ohne zu zögern auf den Waldrand zu. Schon bald ward es vom dichten Blätterdach verschluckt. Der Wald stellte wohl kein großes Hindernis dar, dachte das Mädchen bei sich und gewann an Mut. Allein das kehlige Krähen zweier Raben erschienen ihm unheimlich, da die Vögel sie unablässig zu verfolgen und zu beobachten schienen. Bald kam es an einen Bachlauf und folgte ihm wie der Alte es geheißen hatte. Das Pferdegespann, dass die Sonne zog beendete langsam sein Tagwerk und wurde es in den weiten Auen der Insel langsam düster, so war es im Wald schon lange finster. Doch Rodwinja bändigte ihre Zweifel und folgte dem Fluss stromaufwärts bis sie auf eine kleine Höhle stieß. Dort angekommen fragte es sich wie es bei dieser Dunkelheit etwas erkennen solle und sank mutlos auf den feuchten Boden vor der Erdöffnung. Es wollte schon betrübt wieder umkehren als ein leichtes mattes Leuchten auf sich aufmerksam machte. Als Rodwinja den Blick zur Seite wandte erkannte sie im Morast ein kleines metallenes Amulett. Als sie danach griff erkannte sie ein kleines Amulett mit einer einfachen Thurizas-Rune.

Freudig kehrte sie zurück, doch der alte Mann war verschwunden und mit ihm die Raben.


Wie Rodwinja Furin Aefericson das Leben rettete.

Die Jahre gingen in das Land und aus Rodwinja wurde anstatt einer Ehefrau eine Kriegerin. Sie kämpfte hart an ihrer Position in der Welt der Männer und stetig war sie bemüht in der ersten Schlachtreihe zu stehen um sich zu beweisen und eines Tages, da geschah es, dass der König, Hergei Wargstan, an einem seltenen Fieber darniederlag und starb. Die treuen Anhänger frohlockten und opferten den Göttern, denn Furin, der Sohn der Brynhilde, die Frau des verstorbenen Rothgar Aefericson, war nun alt genug um den Trohn zu besteigen. Doch die Anhänger der Wargstaner beschuldigten Brynhilde, die die Schülerin einer Fylgie gewesen war, den rechtmäßigen König vergiftet zu haben um den Thron an sich zu reißen. So kam es, dass sich die Häuser Aefericson und Wargstan bekriegten, was man den ersten Bruderkrieg nannte, da damals Bruder gegen Bruder stand.

Nach zwei Jahren Krieg gelang es den Anhängern Furins die Heimstatt Aefericsons, Waberlohe, zurück zu erobern. Rodwinja schritt Seite an Seite mit den Helden und Getreuen Furins durch das hölzern starke Stadttor. Man könnte meinen sie wäre damals zufrieden gewesen, aber das war sie nicht. Die junge Kriegerin war immer bemüht sich selbst zu übertreffen. Es war nämlich so, dass – egal wie gut sie stritt – die Krieger immer bevorzugt wurden wenn es darum ging die Helden zu benennen. So auch bei der Eroberung Waberlohes wo sie beim Festbankett einem Platz an der niederen Tafel bekam.

Es kam aber, dass ein alter einäugiger Mann mit einem blauen Mantel auf einen Stock gestützt die Halle der Feiernden betrat.

Alter Mann!“, so sprach Furin, „Du musst mit meinen Gefährten und mir heute nachsichtig sein. Wir sind voller Freude, denn wisse, wir feiern heute hier das erste mal seit langer Zeit wieder in der Halle die mein Vater Rothgar zu ehren des Kriegsgottes Tyr erbauen ließ und deshalb wollen wir heute ausgelassen sein. Doch denke ich, dass du bestimmt einen langen und beschwerlichen Tag hattest und so lade ich dich ein mit uns zu feiern.“ Der Alte sprach also:“Ich danke dir König Furin, der du von Rechten her bist, mit Freuden nehme ich dein Angebot an und will zusammen mit euch feiern, denn wisse, auch mich freut es euch hier versammelt zu sehen und mein Tagwerk war heute besonders beschwerlich denn ich musste heute viele Entscheidungen treffen und so manchen Handel machen.“

So setzte sich der Einäugige zu den Kriegern die darauf hin heftig applaudierten und die Metkrüge zum Gruss an die Götter hoben.

Rodwinja aber ging mit schnellen Schritt zu dem Alten: „Ich kenne dich! Du warst es der mich einst in den Wald schickte! Wisse, ich habe etwas gefunden in dem Wald in den du mich schicktest und ich habe geschworen es solange bei mir zu tragen bis sein rechtmäßiger Besitzer vor mir steht. Hier hast du also dein Amulett.“ Mit diesen Worten holte Rodwinja die silberne Rune hervor die an einer goldenen Kette befestigt war. Der Alte aber sprach: „Du bist mutig und ehrbar und die Kette soll dein sein. Wisse, es ist ein Geheimnis welches sich in dem Metal verbirgt. Es soll dich schützen vor bösen Zauber. Und wisse auch dies: Nicht alle die hier feiern feiern den Sieg. Denn ich habe heute oft nachgezählt und habe festgestellt, dass einige fehlten die wo anders geladen sind. Rodwinja runzelte die Stirn und sah sich fragend im Raum um in der Hoffnung, dass sie sehen würde was der Einäugige meinen könne. Als sie aber wieder zu dem alten Mann blickte war er verschwunden.

Die Krieger Furins feierten die ganze Nacht und erst als der Morgen graute lagen die meisten auf ihren Strohlagern. Rodwinja, die die ganze Nacht gegrübelt hatte was der alte Mann gemeint haben könnte, hielt Wache. Ein weiteres Mal ging sie in Gedanken die Worte des Einäugigen durch, als sie das Geräusch von Metal vernahm welches aus seiner hölzernen Scheide gezogen wurde. Sofort straffte die Kriegerin ihre Schultern und richtete sich auf. Da war das Geräusch wieder und Rodwinja entschied, dass sie nachsehen wollte was dort vor sich ging. Mit gezogenen Schwert schlich sie durch die Halle und lugte um die Ecke. Dort sah sie zwei Schatten die vor dem Zimmer von Furin Aefericson standen und dort durch einen Spalt spähten. Die junge Kriegerin trat leise von hinten an die beiden heran, denn sie hatte erkannt, dass es sich um Hengest Olafson, einem berühmten Krieger der Wargstan handelte. „Was wollt ihr zwei hier zu solch früher Stunde? Solltet ihr beide nicht tot und auf den Weg nach Walhalla sein um an Odins Tafel zu sitzen?“ Als Rodwinja die letzten Worte gesprochen, da vielen ihr die Worte des alten Mannes wieder ein und sie begriff.

Wir beide sind hier um das Land wieder zu befrieden! Wir werden den Mörder Furin töten und es wird wieder friedlich sein in Tyrwéum!“ Da wurde Rodwinja sehr zornig und sprach: „Feiglinge seit ihr. Feiglinge da ihr hier steht um einen Mann im Schlafe zu töten habt ihr es doch nicht ehrlich auf dem Schlachtfeld vermocht, so will ich dafür sorgen, dass ihr euch den Sieg auf nicht erschleichen könnt!“ Und mit diesen Worten erhob die Kriegerin ihr Schwert und griff die beiden an. Tosend gingen ihre Schläge auf die beiden Helden nieder. Der jüngere der beiden wurde von einem harten Schwertstreich der jungen Frau getroffen und sank blutend zu Boden. Doch in der Wut hatte Rodwinja Hengest Olafson nicht richtig im Auge behalten und so traf des Kriegers Schwert ihren rechten Unterarm. Doch wie durch ein Wunder sprühten die Funken in hohen Bogen, das Schwert wurde dem Krieger aus der Hand geschleudert und er, als auch die Kriegerin, sahen verblüfft auf den Arm der Frau der völlig unverletzt war. „Unmöglich!“, rief da Hengest, „Dieses Schwert wurde belegt mit einem sehr mächtigen Zauber der all meine Feinde treffen soll. Niemand sonst konnte ihm bisher widerstehen!“ Rodwinja aber sprach:“ Dann soll ich wohl die erste sein. Also nehme ich dich gefangen und du wirst morgen vor Gericht stehen wegen dem feigen Verbrechen das du begehen woltest.“ Hengest aber lachte laut auf: „Oh du Unwissende! Die Halle ist umstellt von den Kriegern Godruns die Wargstan die Treue geschworen hatten. Wenn die Sonne über die Berge gekrochen ist werden sie angreifen und diese Stadt wieder nehmen!“ Da erfasste Rodwinja eine unbändige Wut: „Dann sollst du gerichtet sein durch dies Schwert!“, und sie schlug Hengest den Kopf mit seinem eigenen Schwert ab.

Dann schlich sie in das Zimmer Furins und weckte ihn. Dieser sah benommen auf, denn der Met war mit einem Trank vermischt worden der selbst den größten Mann schlafend machte. Rodwinja fluchte bei sich und warf sich den König auf die Schulter. Dann nahm sie ein Seil und kletterte mit ihrer schweren Last die Palisaden herab. Die Krieger Godruns dachten, dass alle von dem Trank schlafend darnieder lagen und so rechneten die Wachen nicht, dass eine wütende Kriegerin ihre Richterin sein würde. So kam es, dass Rodwinja Furin Aefericson's Leben rettete als sie mit ihm die feindlichen Linien durchbrach und ihn nach Sàrheim in Sicherheit brachte, während die Männer Godruns die Halle stürmten und die List der Götter verfluchten.


Die Geschichte des tyrwémschen Reiches


214 v. Bt. Tyrwéum wird unter der Führung von Rothgar Aefericson, Bulwei Oswaldson und Knut Einarson besiedelt

210 v. Bt. Die drei mächtigsten Häuser, Aefericson (Rothgar), Wargstan (Bulwei) und Elbenfrände (Knut) übernehmen die Herrschaft über die Stämme. Das tyrwémsche Reich wird auf dem Großen Thing ausgerufen. Rothgar Aefericson wird erster tyrwémscher König

191 v. Bt. Das tyrwémsche Reich expandiert bis an die Grenzen der keltischen Stämme. Es kommt zum Krieg Bulwei rettet Rothgar das Leben und erhält das heutige Earltum Nordrihilll als Dank

Bulwei erhebt Anspruch auf den Thron, es beginnen die Intrigen um die Klinge Tyr's

182 v. Bt. Rothgar Aefericson stirbt im Alter von 49 Jahren;

Hergêi Wargstan lässt sich von Großen Thing zum zweiten König wählen;

Brynhilde eine Schwester Rothgars fordert die Krone für ihren Sohn Furin

181 v. Bt. Brynhilde beschuldigt Hergêi des Giftmordes an Rothgar; der Große Thing bringt sie mit einem großen Stück Erbland zum schweigen;

178 v. Bt. Hergêi Wargstan stirbt; die Anhänger Wargstans glauben an Giftmord, die Anhänger Aefericsons glauben an das Schicksal;

Es kommt zum Bürgerkrieg, der heute der große Bruderkrieg genannt wird weil damals Bruder gegen Bruder stand;

176 v. Bt. Furin Aefericson nimmt Waberlohe ein;

Mordatentat auf Furin Aefericson, Furin entkommt

174 v. Bt. Ende des Großen Bruderkrieges;

Furin Aefericson als dritter König des tyrwémschen Reiches

146 v. Bt. Furin stirbt;

Gunnar Aefericson als vierter König des Reiches;

113 v. Bt. Gunnar stirbt;

Sigurt Wargstan als fünfter König des Reiches;

98 v. Bt. Niederschlagung einer Rebellion der keltischen Stämme, Sigurt Wargstan wird von einem Kelten getötet;

Rolf Wargstan als sechster König des Reiches

77 v. Bt. Rolf kehrt nach einer Kaperfahrt nicht mehr zurück;

Torgar Wargstan als siebter König des Reiches;

30 v. Bt. Torgar wird im Holmgang gegen Volkmar Bergelmir erschlagen;

Ragnar „der Rote“ Aefericson als achter König des Reiches

1 v. Bt. Ragnar stirbt an einer Grippe;

Die Anhänger seines Sohnes, Huding Aefericson fordern die Krone doch der Thing kann keine Entscheidung bewirken. Huding ist erst 16 und damit nicht Volljährig, gegen den Willen einiger Häuser setzen ihn die Getreuen seines Vaters auf den Thron. Es kommt zum Zweiten Bruderkrieg;

Das Jahr 0 Das Haus Alstan wird Pate des jungen Huding;

Der Große Thing erwirkt eine Einigung, im dritten Monat des Jahres besteigt Huding den Thron als Volljähriger eigenständiger König. Er ist der neunte des Reiches;

Der Elbenkrieg bricht aus wegen einer Streitfrage über die Rodungsrechte der Nordmänner;

Nordmänner und Zwerge ziehen im Juni gegen das Heer der Elben;

Am 9. Juni treffen die beiden Heere aufeinander, die Orks überschreiten zeitgleich die Grenzen des Reiches. Man einigt sich und zieht gegen den neuen Feind und siegt am großen Pass;

Der Anführer der Dunklen, ein Schwarzmagier, öffnet einen Weg zur Unterwelt. Drows überfallen bei Nacht das Land;

1 n. Bt. Huding wird tot in seinem Zelt gefunden. Er hat keine sichtbaren Wunden;

Angus Wargstan als zehnter König des Reiches. Die Dynastie herrscht 176 Jahre lang;

15 n. Bt. Angus stirbt auf Kaperfahrt;

16 n. Bt. Heftan Wargstan als elfter König des Reiches

61 n. Bt. Heftan stirbt in einem Krieg auf dem Festland;

Erik Wargstan als zwölfter König des Reiches

94 n. Bt. Erik stirbt in einer Schlacht gegen die Orks;

Karl Wargstan als dreizehnter König des Reiches;

136 n. Bt. Karl stirbt an einer Lungenentzündung;

Argyil Wargstan als vierzehnter König des Reiches;

164 n. Bt. Argyil stirbt an Wundbrand;

Fryjörd Wargstan als fünfzehnter König des Reiches;

177 n. Bt. Gunnar Aefericson erhebt Anspruch auf den Thron. Es Kommt zum Holmgang mit Fryjörd, den Gunnar gewinnt;

Gunnar Aefericson als sechzehnter König des Reiches

119 n. Bt. Gunnar's Ältester, Ragnar, intrigiert mit Wargstan gegen den Vater. Bei der Schlacht bei Two-Hills wird die Rebellenarmee vernichtend geschlagen und Ragnar enterbt;

222 n. Bt. Gunnar stirbt;

Ragnar erhebt Erbanspruch gegen seinen Bruder Haugbald. Es kommt zum Streit. Ragnar und seine Anhänger ziehen nach Osten um dort Land zu besiedeln und ein eigenes Reich zu gründen. Sie wurden nie wieder gesehen; Haugbald Aefericson als siebzehnter König des Reiches;

263 n. Bt. Haugbald stirbt bei einem Scharmützel mit Orks;

Sein Bruder Sven übernimmt die Regentschaft bis Haugbald's Sohn Volljährig ist;

275 n. Bt. Björn Aefericson besteigt als achtzehnter König des Reiches den Thron;

324 n. Bt. Björn stirbt; Hergei Aefericson als neunzehnter König des Reiches;

350 n. Bt. Hergei stirbt; Lothar, sein Enkel und Ziehsohn, als zwanzigster König des Reiches;

365 n. Bt. Drows fallen in Sudrihill ein Lothar betraut Baldur Wargstan mit der Aufgabe die schwarze Plage in ihre dunkle Welt zurückzutreiben und schließt somit die seit Jahrhunderten bestehende Kluft zwischen den beiden Häusern;

379 n. Bt. Lothar stirbt auf Abenteuerfahrt;

Baldur Aefericson als einundzwanzigster König des Reiches;

427 n. Bt. Baldur stirbt;

Norbert Aefericson als zweiundzwanzigster König des Reiches;

475 n. Bt. Norbert stirbt im Krieg gegen die Drows;

Furin Aefericson als dreiundzwanzigster König des Reiches;

495 n. Bt. Furin stirbt auf Abenteuerfahrt;

Helgir als vierundzwanzigster König des Reiches;

538 n. Bt. Helgir stirbt;

Sven Aefericson als fünfundzwanzigster König des Reiches;

554 n. Bt. Sven stirbt an einen vergifteten Orkpfeil und hinterlässt einen sieben Jahre alten Sohn,

Das Haus Alstan versammelt den Großen Thing und übernimmt die Regentschaft;

Es herrscht Bürgerkrieg

567 n. Bt. Alstan setzt sich durch;

Huding Aefericson als sechsundzwanzigster König des Reiches;

603 n. Bt. Huding fährt auf Beutefahrt und gilt als vermisst;

605 n. Bt. Huding wird für Tod erklärt;

Bulwei Aefericson als siebenundzwanzigster König des Reiches;

654 n. Bt. Bulwei stirbt;

Malte Aefericson als achtundzwanzigster König des Reiches;

660 n. Bt. Malte stirbt in einer Schlacht gegen Orks;

Knut Wargstan setzt Thronanspruch gegen den drei Jahre alten Sohn und dessen Anhänger durch;

674 n. Bt. Knut stirbt;

Segrèi Wargstan als neunundzwanzigster König des Reiches;

705 n. Bt. Sergèi stirbt;

Drogi Aefericson setzt Thronanspruch durch und wird der dreißigste König des Reiches;

729 n. Bt. Drogi stirbt im Kampf gegen keltische Rebellen;

Ingo Aefericson als einunddreißigster König des Reiches

779 n. Bt. Ingo stirbt;

Guthric Aefericson als zweiunddreißigster König des Reiches;

801 n. Bt. Guthric wird bei einen Kriegszug gegen Orks von Hauptheer abgeschnitten und stirbt;

Hengest Aefericson als dreiunddreißigster König des Reiches;

840 n. Bt. Hengest stirbt;

Odric Aefericson als vierunddreißigster König des Reiches;

854 n. Bt. Ein Heer von Orks überquert den Pass und attackiert das Alte Reich. Wargstan eilt zur Hilfe kommt aber zu spät. Aglariant liegt in Schutt und Asche. Ein Kind des alten Herrschers Aglariant's überlebt, wird von Wargstan adoptiert und fortan Heftan genannt;

864 n. Bt. Zweiter Orkkrieg;

865 n. Bt. Tyrwémsche Krieger ziehen unter Heftan „Dulmarson“ Wargstan nach Symburn. Heftan verstirbt;

866 n. Bt. Ein Kelte von den skotischen Stämmen namens Moray McAllisten kehrt aus der Fremde heim und behauptet von Elben der Insel in die Sklaverei verkauft worden zu sein. Die Elben sind gekränkt und boykottieren den Handel;

Odric Aefericson läd beide Seiten zu Verhandlungen nach Urdwall ein. Moray verspricht gegen eine Heirat in das tyrwémsche Haus Swalinsurt die Blutrache ruhen zu lassen;

867 n. Bt. Moray verwehrt Elben die Durchreise durchs Skotenland unter Androhung von Gewalt. Die Elben sehen die Verhandlungen des Vorjahres als gescheitert an und nehmen erneut den Boykott auf. Odric Aefericson lädt Moray vor sich am Großen Thing zu rechtfertigen, dieser wittert eine Falle und eröffnet eine Rebellion gegen das Reich;

Das tyrwémsche Reich rüstet zum Krieg. Der Große Thing beschließt eine Regierungsreform. Tyrwéum ist nun ein Feudalsystem;

Die Skoten verbündent sich mit den Orks und werden mit ihnen in den Osten gedrängt;

Die letzte Elbenstadt in den Bergen – Edhilvar – wird aber von Orks und Skoten eingenommen. Die Elben hüllen sich erschüttert in Schweigen und verschanzen sich in ihren Wäldern. Der Vertrag der 867 Jahre vorher geschlossen wurde scheint gescheitert;

Eine Abgesandte des Hauses Biotelli reist nach El Kash um mit Tombrien die Verhandlungen abzuschließen. Die Abgesandte wird von einen Kerfreker namens Edmund Mc Boarstone gekränkt. Das Verhältnis zu Kerfrek ist mehr als unterkühlt;

868 n. Bt. Die Orks und Skoten sammeln sich am Großen Pass und der eroberten Feste Edhilvar; Tyrwéum befindet sich im Krieg ...

869 n. Bt. Die Schlachthaufen unter den Bannern von Elbenfrände und Aefericson zerschlagen den orkischen Widerstand an der Askhall-Brücke und rücken ins Landesinnere des verheerten Südosten des Reiches ein.

Tyrwémsche Späher berichten von elbischen Truppen im Nordgebirge

Elben belagern zusammen mit dem Aetheling Wulfric Aefericson das verheerte Edhilvar

Tyrwémsche Botschafter verhandeln mit den Salkarianern

871 n. Bt. Tyrwémer landen in Thir Aslan um Handelsbeziehungen aufzubauen. Leider stoßen wegen der tyrwémschen Art zu zaubern auf Missfallen. Während den Verhandlungen stürmt König Johann I. von Hohenthann aus dem Saal hinaus. Als dann auch noch das Gerücht seitens des Thir Aslanischen Kuriers aufkommt, Tyrwémer seien nicht trinkfest kommt es zu wütenden Reaktionen der tyrwémschen Bevölkerung.

872 n. Bt. Tyrwémer kämpfen auf Liom Féin gegen eine Untote Übermacht. Der Sieg über das Tote Fleisch wird als eine der größten Heldenschlachten des Roten Drachenbanners gefeiert.

König Odric I. beschließt mit dem Königshaus von Caer Brannagh, auf dessen Seite man gegen die Untoten focht, in Verhandlungen zu gehen um seinen zweien Sohn mit dessen zweiter  Tochter zu vermählen.

Das Rote Drachenbanner kämft einen aussichtslosen Kampf in Nordandryll gegen die einfallenden Südandryller und ihre Söldner. Viele tapfere Krieger sterben.