Der Elbenbund von Arniviam


Situation und Städte

Auf Tyrwéum, von den Elben „aervril“ genannt, leben Waldelben und Hochelben. Erstere sind schon vor tausenden von Jahren in den Osten abgewandert, weil die menschliche Kolonialisierung im westlichen Teil der Insel ihre natürlichen Jagdgebiete stark dezimiert hatte. Die Grauelben lebten abgeschottet in den Bergen in großen Steinstädten. Sie lehnten jeglichen Kontakt zu Nicht-Elben ab und ließen auch niemanden passieren. Die letzte Grauelbenstadt wurde im Jahre 867 n. Bt. Von den orkisch-skotischen Horden umzingelt und eingenommen. Seit dem existieren die Grauelben als Gemeinschaft nicht mehr. Die zweitgenannten – die Hochelben – waren den anderen Rassen gegenüber aufgeschlossener, wenn auch nicht weniger voreingenommener. Sie begannen mit ihnen Handel zu treiben und ließen sie durch ihre Städte passieren, sofern sie die Regeln geachteten. Es gibt insgesamt fünf Hochelbenstädte. Die Hauptstadt Arniviam, ehemals benannt nach jener Priesterin die sich vor zig-tausenden von Jahren auf „aebril nieder ließ, bildet das glänzende Zentrum des Bundes dem der Hohe Rat vorsteht. Um die Stadt verteilt im Aerdawar - dem heiligen Wald der Elben - liegen noch Miluivar, Beriad-en-rath, Bar-en-lûth und Enedh-en-dawar.


Arniviam - Symbol der Macht

Arniviam ist die älteste und größte Siedlung des Bundes. Außerdem ist sie der Sitz des Hohen Rates, des Ordens der Tirith-Edhil und der Priester der Seldarin. Von Beginn der Besiedelung durch die Priesterin Niviam, bis hin zum Goldenen Bund mit den Zwergen und den Menschenvolk Aglariant, weiter durch die Jahrhunderte bis zum großen Orksturm, dem Bruch des Goldenen Bundes und weiter zu der Besiedelung durch die Nordleute. Immer schon war Arniviam ein zentraler Punkt der Politik und der Ordnung.


Bar-en-lûth - Stern der Magie

Die Stadt der Magier. Sie wurde als zweites gegründet und war sie anfangs eine Ansammlung an Magietürmen und - schulen so ist sie heute der Stern der Bildung. Nicht nur die einzelnen Hallen der Magierhäuser zieren die Straßen, sondern genauso Bibliotheken, Foren und Kunstschulen. Seit der Zerstörung Aglariants gilt Bar-en-lûth auch als neue Heimstadt der aglariantischen Magier.


Miluivar - Ruhe und Stille

Miluivar wurde einst in dem Jahr, dass die Nordleute das Jahr Null nennen fasst komplett zerstört. Vorher war es eine kleine Waldstadt im nordwesltichen Teil Aerdawar's. Sie war die dritte Siedlung des Elbenbundes. Große Politik wurde hier nie betrieben. Dieser Flecken Erde ist von Ruhe und Beschaulichkeit geprägt.


Enedh-en-dawar - Bastion des Waldes

Mitten im Wald liegt die Vierte Stadt des Bundes. Die Heimstadt der Waldhüter, den Tauryn. Demnach ist die Stadt geprägt von großen Gartenanlagen, Hainen und Baumhäusern.


Beriad-en-rath - Saat der Hoffnung

Beirad-en-rath ist die Fünfte und Jüngste Stadt des Bundes. Sie wurde nach den Auseinandersetzungen mit den Nordleuten und Zwergen gebaut. Nach nordischer Zeitrechnung im Jahre 1 n.Bt. Sie liegt an der Handelsstraße durch den Aerdawar und gilt als "bunte" Stadt. Hier trifft man fahrende Händler, Gaukler und Naturverbundene. Sie ist seit jeher ein Hoffnungsschimmer der Kommunikatin zwischen den Völkern. Wegen dem engen gesellschaftlichen Kontakt und der hohen Toleranz zwischen Elb und Mensch leben hier auch viele Halbelbische Familien.


Die Regierung des Bundes

Jede Stadt wird von einem gewählten Rat regiert, der Hohe Rat besteht aus den Vorsitzenden der Räte der Städte und einem vom Elbenvolk bestimmten Vorsitzenden des Rates. Es ist jeden Elben gestattet sich in den Rat seiner Stadt als Vertreter wählen zu lassen und jeder Elb ab dem 110. Lebensjahr ist Wahlberechtigt. Für die Wahl des Vorsitzenden ziehen sich die Priester in die Gärten der Seldarin zurück und warten auf Eingebungen von jenen, die sie einst nach ihrem Abbild schufen. Die von den Seldarin in Träumen der Priesterschaft Offenbarten werden anschließend zur Wahl im ganzem Bund aufgestellt und von allen Elben gewählt. Die gewählten Ratsmitglieder verwalten die Geschicke des Bundes bis zu ihrem Lebensende in dieser Welt, ihrem freiwilligen Rücktritt oder, im schlimmsten Fall, wenn sie der Dunkelheit verfallen und die „tirn“ - oberste Kriegerpriester des Ordens der „tirith-edhil“ auf den sie entfernen müssen.

Der letzte Fall ist eher eine Ausnahme zu der es glücklicher Weise noch nie kam denn nur die weisesten Elben werden in den Rat gewählt und die friedliebende Gemeinschaft sieht es nicht als Privileg sondern als Bürde an wenn man Macht besitzt. Man versteht sich als Diener nicht als Herrscher - zu Machtmissbrauch kommt es daher selten und in der Historie der Elben „aebrill's“ nur ein einziges Mal.


 

Die Lebensphilosphie und Religion im  Bund

Die Religion der Elben ist ein wenig kompliziert und verdient eine kleine Exkursion in die Nemesis der Elben Aebrill's:

Demnach entstand das Universum und mit ihm alle Ebenen durch die energetische Macht der Vier Elemente, Feuer, Wasser, Erde, Luft. Die direkte Verbindung dieser Vier ermöglichte das entstehen von Sonnen, Planeten und letztendlich auch von Leben. Die Elementare Kraft, welche für einen Elben die Magie darstellt, ist demnach auch jene die die Götter geschaffen hat. Die Götter selbst sind daher für die Elben nichts anderes als höhere Wesen, direkt geschaffen durch die Elementare Kraft und daher sehr stark magisch begabt, unsterblich und mächtig genug um selber Leben nach ihrem Vorbild zu formen. Das selbe liegt für die Drachen vor. Auch sie wurden direkt von den Elementen geschaffen und gelten als unsterblich. Nur die Gabe der Schöpfungskraft haben sie nicht.

Da die Götter aber Lebewesen sind, sind sie auch zeugungsfähig. Was passiert aber, wenn auf diese Art und Weise ein neuer Gott oder Drache entsteht? Die Antwort ist einfacher. Je weiter entfernt die Generarion von der Nemesis ist, desto weniger ausgeprägt ist die Kraft des neuen Gottes oder Drachen.

Was macht nun also die Religion der Elben so besonders? Das Besondere ist, dass es keine Anbetung gibt. Es gibt Bitten um Fürsprache, Schutz oder eine Eingebung und es gibt die Möglichkeit, dass die Seldarin ihre Diener, also Priesterschaft und Orden, mit ihren Kräften segnet (Priesterzauber). Demnach ist alles gneauso wie bei allen anderen Völkern auch, nur die Art und Weise des Dienstes ist anders. Die Elben begreifen die Seldarin als Eltern, als Urelben und die Unsterblichlande als Ort an den sie letztendlich irgendwann hin zurückkehren werden. Eltern können einen führen und lenken, helfen und rügen. Aber sie wollen, normalerweise, keine totale Unterwerfung und keine Opfer. Die Seldarin verlangen daher nichts von den Elben. Nur wenn ihre Kinder sie vergessen würden, dann würden die Seldarin sie als erwachsen begreifen und sie ihrem Wege überlasen. Da dies aber nicht das Ziel der Elben ist und sie selber begreifen, dass sie den Rat, Schutz und den Weg in die ursprüngliche Heimat brauchen halten sie Verbindung durch Meditation in dafür geweihten Orten. Auch hierbei unterscheiden sie sich nicht von den restlichen Völkern. Es gibt je nach Vorliebe des jeweiligen Seldarins Tempel, Schreine oder heilige Orte. Welcher Seldarin wird jetzt aber für was angerufen? Da wären einmal die zwei wichtigsten: Corelon Larethian und Sehanine Ithildin. Der Geschichte nach haben sie den Grundstein zur Erschaffung der Elben gelegt.

Das diese beiden verehrt und um Rat gefragt werden ist daher offensichtlich. Außerdem ist es Corelon der das Heer der Seldarin anführt, während Sehanine für den Übergang der Seelen aller Elben nach Unsterblichlande verantwortlich ist. Ansonsten hat jeder Seldarin so seine Vorlieben und je nachdem wie sich diese entfalten fragen die Elben sie

um Rat und Hilfe.


Liste der wichtigsten Seldarin


Corelon Larethian – der Schöpfer

Schöpfer und Vater des elbischen Volkes, Liebhaber der Musik und Künste, des Handwerkes und des Krieges.


Corelon verkörpert alle Ideale die einen Elben ausmachen. Er war es der sein Blut, dass er im Götterkrieg vergossen hatte, sammelte und sie später den Lehmkörpern der Elben einflößte um ihnen das Leben zu schenken. Priester des Corelon sind meistens weise Berater und treten für die Freiheit des Individuums und das unbeugsame Gute ein.


Sehanine Ithildin – Die Träumerin

Gemahlin Corelon's; Herrin der Träume und des Geistes; Wächterin über den Tod und der Reisen; Bewahrerin von Mystik und Omen, Ihre Zeichen sind der Mond und das Firmament.


Sehanine vergoß nach dem Krieg viele Tränen, welche sie ebenfalls sammelte und sie den zum leben erweckten Elben zum trinken gab um ihren wachen Geist zur reinen Entfaltung zu bringen. Priester der Sehanine beschäftigen sich mit der Ruhe im Geiste, kümmern sih um geistig verwirrte oder gefallene Elben und begleiten die Toten bei ihrem Übergang in die andere Welt. Da Sehanine die Herrin der Träume und Omen ist, meditieren Sehanine-Priester viel und oft um mögliche Warnungen und Ratschläge der Sehanine zu empfangen.


Solonor Thelion – Der Hüter

Der Hüter der Wege, Beschützer aller Waldläufer und Verlaufenden und Herr der Jagd. Sohn von Rillfane.


Solonor ist, genauso wie seine Anhänger ein Ruheloser Zeitgenosse. Er ist ein leidenschaftlicher Kämpfer für das Gute und die Schönheit der Natur, was ihn zu einen Erzfeind der Orks und Drows macht. In Zeiten des Friedens leitet er die Jäger der Elben durch Visionen an das Gleichgewicht zwischen Jäger und Beute zu halten. Außerdem rufen Elben die sich verirrt haben oder sich in einer auswegslosen Lage befinden um Solonors Hilfe und Visionen an. Priester des Solonor leben meist zusammen mit den Waldhüten in den Hainen.


Aedrie Gwilwileth – die Geflügelte

Luft, Wetter, Fluggeschöpfe, Regen, Fruchtbarkeit, Avariel

Aedrie ist die Herrin der Fruchtbarkeit, egal ob es sich um jene der Natur oder um die der Elben handelt. Sie wird angerufen wenn sich Elben ein Kind wünschen oder wenn die Landwirte um einen Regen bitten wollen. Dabei greift sie nur bedingt ein. Das Wetter ist der Kraft der Elemente Untertan. Bevor aber eine große Hungersnot eintreffen kann greift sie meisten ein. Aedrie ist außerdem die Behüterin der Avariel, Geflügelter Elben, und Pixies. Sie liebt sie über alles und duldet nicht, dass ihnen ein Leid geschieht. Priester der Aedrie sind meistens Wetter- und Naturkundig. Sie lesen aus Omen und Zeichen das Wetter ab und haben in ihren Schreinen meist große Vogeltränken.


Erevan Pethron – Der Trickser

Unfug, Veränderungen


Hanali Maleth –  Goldherz

Schönheit, Liebe, Romantik, Künstler, Tochter von Sehanine und Corelon


Labelas Enoreth – Der Allwissende

Zeit, Langlebigkeit, Entscheidung, Geschichte


Rillfane Tauron – Vater Eiche

Waldgebiete, Waldelben, Natur, Druiden


Fenmarel Eraraf – Der einsame Wolf

Isolation, Meditation


Araleth Lettheranil – Der Verborgene

Gott des Zwielichts und der Sterne


Shevarash Môrferedir – Der dunkle Jäger

Hass auf Drow, Vergeltung, Verlust, Schwüre, Kreuzzüge


Beleghir Randir – Der Wanderer

Halbelben, Zwiegespaltenheit, Abenteuer